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Anerkennung der Wirklichkeit


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Das Prinzip ist aus der Arbeit mit Familiensystemen bekannt. Es geht um die Anerkennung von dem, was ist: Der Wirklichkeit, wie sie sich eben jetzt gerade zeigt. Sie darf nicht geleugnet werden, um handlungsfähig zu sein. Das bedeutet in der Aufstellungssituation manchmal ganz platt zum Beispiel dem Vorgesetzten zu sagen “Sie sind mein Vorgesetzter” oder “Sie sind mein Kunde” usw..

Damit wird auf der einen Seite die Realität anerkannt, so wie sie ist. Und auf der anderen Seite wird damit der eigene Platz nochmals bestätigt, was gerade bei Verwechslungen sehr hilfreich sein kann.

Anerkennung der Wirklichkeit – ist das schwer?

Viele Menschen nehmen zwar wahr, was um sie herum passiert, sie versuchen aber dieser Wirklichkeit zu entfliehen: Tagträume, Dissoziation, Körperferne und direktes Leugnen oder Beschwichtigen mit dem berühmten “ja, aber”. Damit entgehen sie der Anerkennung der Wirklichkeit, steigen aber immer mehr in einen Strudel ein, der ihnen letztendlich nicht weiterhilft, weil sie irgendwann beginnen, sprichwörtlich gegen Windmühlen zu kämpfen.

Anerkennung der Wirklichkeit

Und ja, immer dann – so meine Erfahrung – wenn es um Kampf in irgendeiner Form geht, geht es letztendlich um Anerkennung der Wirklichkeit. Wenn ich sehe, was gerade passiert, dann muss ich nicht kämpfen, weil kämpfen meistens gegen Widerstand passiert. Und Widerstand zeigt uns eigentlich, dass wir irgendwo zu schnell oder mit zu großen Schritten unterwegs waren und irgend etwas übersehen haben. Und werden deshalb gebremst. Den Widerstand auf diese Art und Weise zu sehen, ist Anerkennung der Wirklichkeit.

Dann stehen bleiben, durch zu schnaufen und sich zu überlegen, ob es sich überhaupt lohnt, Zeit und Energie zu investieren. Ob es vielleicht noch andere Wege gibt, als sich nur zwischen Schwarz und  Weiß zu entscheiden. Oder zu schauen, wo man etwas übersehen hat, vielleicht aufgrund einer zu hohen Geschwindigkeit. Das wäre ein sehr ökonomischer Umgang unter Anerkennung der Wirklichkeit. So banal diese auch sein mag. Im Grunde genommen ist unser Leben banal….

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