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Das Eingangsinterview

In der Regel gibt es vor einer Aufstellung das Eingangsinterview oder Vorgespräch zwischen dem Aufstellungsleiter und demjenigen, der ein Thema aufstellen möchte. Das Eingangsinterview kann schon vorab per Telefon, Mail oder in einem persönlichen Gespräch geschehen sein.

Oder das Gespräch findet direkt vor der Aufstellung statt, entweder unter vier Augen oder vor der Gruppe. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, verdeckt aufzustellen, also auf das Eingangsinterview zu verzichten. Ganz so, wie es für Sie passend und richtig ist. Und – achten Sie auch hier bitte darauf, dass Sie sich wohlfühlen und lassen Sie sich zu nichts zwingen. Ein guter Wahl eines Familienaufstellers geht auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse ein, anstatt Sie in seine Spur zu zwingen.

Für das Eingangsinterview hat es sich bewährt, wenn Sie vor der Aufstellung sich mit Ihrer Familie beschäftigen und eventuell ein Genogramm erstellen und mitbringen. Oder eben fas Genogramm im Kopf haben. Der Aufstellungsleiter wird Sie im Wesentlichen nach Dingen aus Ihrer Familie, nach Ihren Zielen und Wünschen befragen und dann mit Ihnen zusammen diejenigen Menschen benennen, die für Ihre Aufstellung benötigt werden.

Das Eingangsinterview: Wie geht es dann weiter?

Nach dem Eingangsinterview benennt der Aufstellungsleiter meistens die Personen, die er am Anfang für notwendig hält und bittet Sie, unter den Gruppenmitgliedern Stellvertreter für die benötigten Menschen zu suchen. Diese versucht er nun, jeweils intuitiv – passend – im Raum zu platzieren. Aufgrund der sich daraufhin entwickelnden psychischen Dynamik sollen die so gestellten Stellvertreter sich nach einer Zeit der Sammlung in der Regel so fühlen wie die von ihnen repräsentierten Personen.

Die aufgestellten Familienmitglieder – daher die Begriffe “Familienaufstellung” und “Familienstellung” – können nun, so die leitende Vorstellung , durch die sie jeweils repräsentierenden Mitglieder der therapeutischen Gruppe ihre eigenen Empfindungen und Gefühle “ausdrücken”, die damit für die (tatsächlich physisch) Anwesenden wahrnehmbar werden.

Dann werden die einzelnen Repräsentanten vom Aufstellungsleiter nach ihren Gefühlen befragt. Dabei wird vor allem auf Verstrickungen (z.B. Identifikationen) geachtet und versucht diese mit vorgegeben rituellen Sätzen oder einer veränderten Position zu lösen.

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