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Macht

Hierarchie, Macht und Entscheidungen durchzusetzen gehören mitunter zu den Merkmalen von Organisationen. Eine Führungskraft wird mit Macht ausgestattet, um eigene Entscheidungen aber auch die Entscheidungen der Geschäftsleitung durchzusetzen. Insofern haben auch Vorgesetzte Vorgesetzte und auch diejenigen, die ganz an der Spitze stehen, sind wiederum anderen verpflichtet, z.B. den Aktionären, Kapitalgebern usw..

Bei der in Unternehmen vorherrschenden Macht geht es meistens darum, den Handlungsspielraum der Untergebenen einzuschränken und natürlich darum, konkrete Handlungsanweisungen durchzusetzen. Dies geschieht, wie oben erwähnt, von oben nach unten. Durch die Hierarchie wird die Macht von oben nach unten durchgereicht und meistens verliert der eine den Anteil an Macht, die der andere dazu gewinnt.

Macht: Wer nimmt seine Macht wahr?

Und oft ist es gar nicht so einfach, Macht auszuüben, selbst wenn man als Vorgesetzter damit ausgestattet ist. Dies passiert vor allem dann, wenn eine Führungskraft nicht die eigene Position ausfüllt. Und manchmal ist es Führungskräften lieber, gewisse Dinge laufen zu lassen, als einzugreifen und die Verantwortung für diese Entscheidung zu übernehmen. Wobei der letzte Fall einem Unternehmen nicht gut tut, das darauf angelegt und ausgerichtet ist, dass die Machtausübung ungeschwächt bis ganz unten möglich sein muss.

Macht

Macht-Mißbrauch

Im allgemeinen wird meistens eher der Macht-Mißbrauch als der Nichtgebrauch von Macht gefürchtet. Beides hat seine Nachteile und kann Organisationen nachhaltig schwächen, Jemand der seine Macht nicht einsetzt, um eine notwendige Entscheidung zu treffen, schwächt seinen Bereich und damit auch das gesamte Unternehmen. Und je komplexer die Voraussetzungen für eine Entscheidung werden, je mehr Faktoren dafür berücksichtigt und abgewägt werden müssen; desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht zu einer Entscheidung kommt.

Wobei in meinem Sinne auch eine Nicht-Entscheidung eine Entscheidung ist:: Ich entscheide mich, nicht zu entscheiden und überlasse die Entscheidung anderen, werde dann letztendlich entschieden. Auch das kann bei Führungskräften ein Muster aus der Kindheit sein – es gibt irgendwann in jedem menschlichen Leben eine Zeitspanne, in der wir nicht frei entscheiden konnten. Aber diese Zeitspanne gehört meistens der Vergangenheit an und war damals. Bei Führungskräften, die Probleme mit Entscheidungen haben kann es sein, dass diese unbewusst noch in einer Zeit des eigenen Lebens feststecken, an dem keine eigene Entscheidung möglich war. Es findet also eine Re-Inszenierung der eigenen Kindheit statt.

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