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Mensch 2.0

Mensch 2.0

Wir Menschen kommen mit einer Grundausstattung aus Genetik und der Zeit im Mutterbauch zur Welt. Lernen dann sehr viel durch zuschauen und fühlen uns manchmal in unserem Körper geborgen oder auch nicht. Unsere Kognition, auf die wir so stolz sind, setzt da meistens später ein, sie entwickelt sich so ab 2 1/2 Jahre. Alles andere ist Spüren, sind Gefühle. Daraus bilden wir uns als Mensch 1.0 aus und versuchen, uns an unsere Umwelt anzupassen. Wir entwickeln Verhaltensweisen, von denen wir ahnen oder wissen, dass sie uns ohne größere Blessuren einigermaßen gut durch die Zeit in Richtung Erwachsensein bringen. Was wir aber sehr oft vergessen ist, dass wir für unser Hirn und Seele rechtzeitig ein Update einspielen sollen.

Mein Ich in Version 2.0

Ein Update, spätestens dann, wenn wir uns aus dem familiären Umfeld wegbewegen. Neue Dinge kennen lernen. Uns neu erfahren, fremde Länder bereisen, andere Menschen und Kulturen besuchen. Und dann eigentlich uns auch fragen könnten: Was tut uns aktuell gut, was nicht mehr. Wie möchte ich jetzt leben, sein und eben, wie nicht mehr. Damit würden wir uns effektiv an eine neue Umwelt anpassen und ein neues Ich in einer anderen Facette prägen. Wie das geht? Manchmal reicht es, einfach stehen zu bleiben. Und es sich zu erlauben, über die o.g. Fragen nachzudenken. Positive Wünsche der Veränderung zu entwickeln und zu schauen, was man braucht, um den nächsten Schritt zu machen.

Und manchmal schafft man das nicht alleine. Wir brauchen dann Unterstützung von außen. Und hier kann eine Systemaufstellung effektiv helfen: Sie bildet im Anfangsbild die aktuelle Situation ab. Macht noch einmal klar, wie das Leben gerade ist und wie es mir geht – mit Hilfe von fremden Stellvertretern, die nicht in meiner Haut stecken. Und dann können wir gemeinsam ausprobieren, welche Alternativen in meinem Handeln denn möglich sind. Ein Beispiel: Bei einer der letzten Aufstellungen stand ein berufliches Problem im Vordergrund. Die Situation ließ sich zwar mildern, aber richtig gut wurde sie erst, als wir eine neue berufliche Stelle hinzugestellt haben – Beruf 2.0. Und so geht das in vielen Bereichen des Lebens.

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