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Für sich selbst sorgen und aufhören, sich nur um andere zu kümmern

Bei einer meiner letzten Samstagsaufstellungen hat mich eine Teilnehmerin nach der Mittagspause verlassen, weil sie im Laufe des Vormittags gemerkt hat, dass sie ihr Thema auf diese Art und Weise nicht angehen möchte, die Aufstellung war ihr zu öffentlich, sie bevorzugt einen intimeren Rahmen. Für mich ist das ein guter Schritt in einen erwachsenen Umgang mit Situationen, in denen einem der eigene Bauch sagt, das dass derzeit nicht ok ist. Und dass man es sich dann auch erlaubt, aus der Situation herauszugehen. Wir haben die Teilnehmerin zu ihrem Entschluss gratuliert, ein Zeichen, dass sie es gut schafft, für sich selbst zu sorgen.

Als Erwachsener muss ich nichts aushalten, was mir nicht gut tut

Und für sich gut zu sorgen, ist für mich eines der wichtigsten Anliegen, das ich an mich selbst und an meine Teilnehmer in den Aufstellungen haben. Und natürlich auch – im täglichen Leben!  Vielleicht noch einen Moment innehalten, zu schauen, woher das Gefühl kommt, was da hochkommt. Und dann entscheiden.

Während wir als Kinder und Jugendliche vieles noch erdulden mussten à la “Solange Du Deine Füße noch unter meinen Tisch steckst…”, haben wir es heute einfacher, wenn wir an unsere Selbstverantwortung denken und auch danach handeln. Wir dürfen Situationen und Menschen verlassen, die uns nicht mehr gut tun.

Einfach aufhören mit dem Spiel, das wir gespielt haben. Schäufelchen zurückgeben und einen anderen Sandkasten suchen, mit dem wir uns wohler fühlen.

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