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Wie wir mit ungeliebten Verhaltensweisen umgehen können?

Wie wir mit ungeliebten Verhaltensweisen umgehen können?

Jeder von uns hat Dinge und Verhaltensweisen an sich, die er nicht mag. Unsere Umwelt meistens auch nicht. Und obwohl wir sie kennen, tun wir uns schwer, sie loszuwerden. Weil wir zu schnell unterwegs sind, weil wir auf dem Augen blind sind oder noch Erklärungsmodelle dafür brauchen. Und genau diese Erklärungsmodelle kann eine Systemaufstellung bieten. Erklärungsmodell und die Dynamik, die daraus erwächst – bis in hohe Erwachsenenalter hinein. Neben dem starken Instrument Systemaufstellung achte ich persönlich hier noch auf Dinge, die ich in meinen Traumatherapieausbildungen gelernt habe und die meine Systemaufstellungen anders machen, als die von KollegInnen.

Es geht dabei immer um die Themen Kontakt und Bindung – wie sie uns stärken können, wenn alles gut war. Und wie sie uns schwächen können, wenn unsere ersten Bezugspersonen nicht richtig auf uns eingestimmt waren. Genau im letzten Fall entwickeln wir Kinder “Umgehungsstrategien”, um dennoch von den Eltern Anerkennung, Wertschätzung, Kontakt und Bindung zu erhalten. Und genau diese Umgehungsstrategien sind oft die Dinge und Verhaltensweisen, die wir und unsere Umwelt oft nicht mögen. Die uns in Wiederholungsschleifen im Leben schicken. “Beim nächsten Mann ist alles anders” – Sie kennen den Buchtitel bestimmt. Aber ich widerspreche dem Inhalt 🙂

Umgehungsstrategien aufdecken und kleine Schritte in ein neues Verhalten

Genau darum kann es in einer Systemaufstellung auch gehen: Die eigene Umgehungs- oder Überlebensstrategie zu erkennen. Alleine aus der Dynamik der Aufstellung heraus. Gemeinsam darauf zu schauen, wie sie entstanden ist nach dem Motto “Nicht das Kind ist böse, die Eltern können nicht adäquat mit ihm umgehen”. Und dann zu schauen, wie es weiter gegangen ist. Kontakt herzustellen zwischen dem kleinen Kind und dem mittlerweile Erwachsenen. Die Situation friedlicher machen und aus diesem Momentum heraus kleine, gangbare Schritte zu entwickeln, wie man heute als erwachsener Mensch besser durchs Leben gehen könnte. Dies lässt sich sowohl in Einzelarbeit als auch in einer Gruppenaufstellung erreichen, je nachdem, was gerade angenehmer erscheint.

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