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Systemaufstellung – Nutzen und Grenzen

Ich bin sehr vorsichtig, wenn sich Menschen bei mir melden, die eine Aufstellung machen möchten. Vor allem die Menschen, die bisher noch nie mit dieser Methode gearbeitet haben. Dann setzt bei mir meine eingebaute Sorgfaltspflicht als Aufstellungsleiter ein. Und ich nehme mir Zeit, die Beweggründe und vor allem die Erwartungen zu ergründen. Dies vor dem Hintergrund, dass die Aufstellungsarbeit immer noch den Ruf hat, dass sie Probleme lösen und Ordnung in das Leben bringen kann. Hohe Ansprüche, die bei vielen Menschen Begehrlichkeiten wecken. Manchmal unrealistische Begehrlichkeiten, die dann in eine tiefe Enttäuschung münden. Ich mag keine enttäuschten Kursteilnehmer.

Was kann eine Systemaufstellung bringen?

Als wichtigster Punkt zeigt sie schnell und deutlich die Dynamik in einem System. Vor allem in einem System, in dem aktuell nicht richtig kommuniziert wird, in dem es “hidden agendas” gibt. Die kommen ans Licht. Und durch geschicktes Umstellen der Stellvertreter erreicht man eine gewisse Ordnung, wie es vielleicht besser wäre. Was dann in der Realität immer gegenzuprüfen ist. Besonders eindrucksvoll: Wenn ich in einem solchen Fall verdeckt arbeite. Das heißt, die Stellvertreter wissen zwar, wer sie sind – sie kennen aber die Charaktereigenschaften und Hintergründe nicht. Und – wir sind bald im richtigen Film, das verspreche ich Ihnen.

Grenzen der Systemaufstellung

Die sind mir ganz wichtig. Es gibt keine Spontanheilung. Und das Leben sieht am Ende des Tages und am nächsten Tag nicht komplett anders aus. Wer bisher Probleme hatte, wird sie auch noch haben. Aber – vielleicht durch die Aufstellung Anstöße bekommen haben, um anders an die Probleme heranzugehen. Handlungsalternativen entwickeln, nicht immer denselben Stiefel machen. Das können wir durch Umstellen der Stellvertreter ausprobieren und versuchen, gemeinsam die beste Konstellation herauszufinden.

Die Realität und deren Bewältigung fängt aber immer am Ende des Seminars an. Und – Sie müssen aktiv etwas tun, vielleicht eine andere Haltung entwickeln oder in kleinen Schritten anders handeln. Was in meinen Sätzen niemals vorkommt, sind die Worte “schnell” und “leicht”. Alles hat seine Zeit und wer 40 Jahre mit denselben Verhaltensweisen durch den Tag läuft, wird sich bei seiner Veränderungsarbeit immer wieder eine blutige Nase holen und seine Zeit brauchen. Wenn das für Sie ok ist, dann freue ich mich, Sie in meinen Seminaren zu haben.

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