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Körperliche Schmerzen als Aufstellungsthema

Körperliche Schmerzen als Aufstellungsthema

Mich erreichte eine Anfrage mit dem Thema “Körperliche Schmerzen” für eine Aufstellung. Neben einer Beschreibung des bisherigen Werdegangs und was versucht wurde, damit die Schmerzen weniger werden. Um klar zu stellen – ich stelle gerne auf, weil die Aufstellungsarbeit eine schöne Methode ist. Aber nicht jedes Thema eignet sich dazu. Um beim Beispiel zu bleiben: Ja, eine Aufstellung könnte hier helfen, zu erkennen, woher die Schmerzen kommen. Welchen Sinn sie haben bzw. was der Körper damit ausdrücken möchte. Und dann? Die reine Erkenntnis ist zwar gut, hilft aber nur bedingt weiter. In diesem Fall wäre es gut, wenn die Aufstellung in einer Psychotherapie eingebettet wäre. Und zwar nicht in den klassischen Therapieverfahren. Sondern in einer Therapieform, die auch den Körper und seine Sensationen beachtet und mitnimmt.

Körperliche Schmerzen zeigen den Weg

Warum schreibe ich das so explizit? Weil es meine Erfahrung ist. Erkenntnis ist eine kognitive Angelegenheit. Klassische Therapieverfahren zählen auch meist auf Kognition und/oder Verhalten. Was aber fehlt ist der Körper. Also der Teil des Menschen, der Schmerzen hat und ausdrückt. Aus diesem Grund beschäftigen sich sowohl meine Frau Nicole als auch ich mit Trauma-Therapieverfahren, die genau diesen Ansatz verfolgen. Wir achten auf das, was der Körper ausdrücken möchte, und vielleicht bisher nicht beachtet wurde.

Jedes Verhalten und jeder Ausdruck macht Sinn. Oder hat irgendwann Sinn gemacht und mittlerweile stimmt der Kontext nicht mehr. Und genau da setzen wir uns mit unseren Kunden auf die Spur. Spüren dem Sinn nach. Schauen, wo die Kommunikation zwischen Körper und Geist unterbrochen wurde. Um diese stückweise wieder in Gang zu bekommen. Damit Körper, Seele und Geist Entlastung erfahren können und der Körper die Ausdrucksmöglichkeit über den Schmerz nicht mehr benötigt. Oder immer weniger benötigt.

Wie geschrieben: Für eine erste Aufdeckung mag eine Aufstellung gut sein. Sie verhindert aber nicht, dass es noch weitere Schritte braucht, die gegangen werden sollten.

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