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Erwartungshaltung

Von irgendeinem Lehrer habe ich vor vielen Jahren gehört “Viele Menschen erwarten von den anderen 150 Prozent und sind selbst bereit, maximal 50% des Möglichen zu geben”. So erlebe ich das manchmal auch in den Systemaufstellungen. Alle anderen müssen sich ändern, sich verändern, müssen sich anders verhalten – damit das eigene Leben leichter und besser wird. Und sind dann ganz erstaunt, wenn ich immer wieder betone, dass ich keinen Zauberstab habe, der andere Menschen verändern kann.

Erwartungshaltung fängt bei der eigenen Nasenspitze an

Dabei geht es in erster Linie immer darum, was ich selbst tun kann, um mit anderen Menschen besser zurecht zu kommen. Wie ich mich selbst regulieren kann, anstatt mich immer wieder an derselben Stelle aufzuregen, anstatt immer wieder denselben Mangel zu beklagen, der mir in grauer Vorzeit und vielleicht auch heute noch widerfahren ist. Die Klagemauer sollte irgendwann geschlossen haben.

Statt dessen sind Fragen – auch in Systemaufstellungen – hilfreich, die sich eher auf das Hier & Jetzt beziehen:

  • Was brauche ich heute, um stabil eine solche Situation meistern zu können?
  • Was fehlt mir, um mich gut regulieren zu können?
  • Was erwarte ich von anderen und wie sieht meine Erwartungshaltung mir gegenüber aus?
  • Was fehlt mir in mir, das ich verzweifelt im Außen suche?

Und mit diesen Fragen geht es ziemlich schnell in Richtung Eigenverantwortung. Und Eigenverantwortung liebe ich – bei mir und bei anderen.

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