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Probehandeln und die ersten Schritte tun

Probehandeln und die ersten Schritte tun

Probehandeln: Letztens in einer Einzelaufstellung ging es darum, dass bei meinem Kunden irgendwie eine Blockade da war. Es ging um eine größere Summe Geld, die in seinem Kopf mit demjenigen verbunden war, von dem das Geld ursprünglich kam. Durch diese Verknüpfung gab es eine Blockade – nichts ging mehr. Und das Geld wollte er unter diesen Umständen auch nicht annehmen, obwohl er es eigentlich gut gebrauchen konnte. Was tun? Ich ließ ihn drei Karten auf dem Boden auslegen. Eine Karte für ihn, eine für die Person, über die das Geld kommen sollte. Und eine Karte für das Geld an sich. Auf seinem Platz ging es mit der Blockade weiter, er sah hinterm dem Geld nur denjenigen, von dem es ursprünglich kam.

Probehandeln in Aufstellungen

Nach einem kurzen Einfühlen in die eigene Position bat ich den Kunden dann, einfach mal einen ersten langsamen Schritt in Richtung des Geldes zu tun. Er tat sich schwer mit meiner Idee, setzte dann aber einen Fuß vor den anderen. Und ging langsam auf das Geld zu, bis er sich auf die Karte für das Geld gestellt hatte. Plötzlich gab es keine Verknüpfung (Geld / Spender) mehr. Es fühlte sich sogar gut an. Mit ein paar rituellen Sätzen in Richtung “Ich kann Dich gut gebrauchen” und “Du tust mir gut” wurde die Position immer stabiler.

Ich bat ihn dann, wieder auf seine ursprüngliche Position zurück zu gehen. Langsam, in seiner Geschwindigkeit. Um von dort aus nochmals Kontakt zum Geld aufzunehmen, es anzuschauen. Die Überlagerung war nicht mehr vorhanden, Dieses Phänomen begegnet mir öfters: Irgendeine Idee oder Vorstellung setzt sich in unserem Kopf fest. Brennt sich ein. Und zwar so stark, dass wir alle anderen Möglichkeiten kategorisch ausschließen. Und mit einer solchen kleinen Aufstellung können wir es dann dennoch versuchen. Einfach mal so tun als ob. Und gespannt sein, ob sich etwas verändert. Das verstehe ich unter Probehandeln.

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