Die praktische Arbeit weicht nicht von der bekannten Vorgehensweise der Familienaufstellung ab, wobei
in einer Organisation andere Dynamiken und Regeln herrschen
als in einer Familie.
Eine Organisationsaufstellung kann Hilfestellung für anstehende Entscheidungen geben, wie z. B. bei einer geplanten Veränderung des
Arbeitsplatzes, bei der Einführung eines neuen Produktes, bei wiederkehrenden Streitereien in einer Abteilung oder dem plötzlichen Umsatzrückgang
in bestimmten Marktsegmenten.
Organisationsaufstellungen können hilfreich wirken, wenn Mitarbeiter freigesetzt werden müssen oder bestimmte
Mitarbeiter, die für das Unternehmen viel Gutes bewirkt haben, nochmals in besonderer Form Würdigung erfahren sollen.
In der Organisationsaufstellung werden Beziehungs-
verhältnisse und -strukturen innerhalb von Teams sichtbar, wie z. B. Koalitionen, der allgemeine Informationsfluss,
Machtmissbrauch, Sündenbockdynamik um nur einige zu nennen. Organisationsaufstellungen geben Auskunft über fehlende Unterstützung und Ressourcen innerhalb von Projekten
und Teams.
Besonders gut eignen sich Organsiationsaufstellungen für Familienunternehmen. Durch sie kann deutlich werden, ob die Lösung eines Problems eher in der Besitzerfamilie
oder im Management der Firma zu suchen ist oder ob in beiden Bereichen etwas verändert werden muss.
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