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	<title>Systemstellen</title>
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	<description>Systemaufstellungen &#124; Familienaufstellungen &#124; Organisationsaufstellungen</description>
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		<title>Familienaufstellungen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Familienaufstellungen bringen unbewusste und manchmal generationsübergreifende Vorgänge ans Licht und werden zum Ausgangspunkt eines Lösungsprozesses. So steht es in manchen Lehrbüchern .....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Familienaufstellungen bringen unbewusste und manchmal generationsübergreifende Vorgänge ans Licht und werden zum Ausgangspunkt eines Lösungsprozesses. So steht es in manchen Lehrbüchern drin. Ja, die generationsübergreifende Sicht kann auftauchen. Allerdings &#8211; so meine Erfahrung &#8211; reichen meistens die eigenen Erfahrungen in der Kindheit schon aus, um vielleicht im erwachsenen Leben das eine oder andere Problem zu haben.</p>
<p>Ein Rückgriff in die Ahnenkiste ist in den wenigsten Fällen notwendig, Mama und Papa haben da meistens mehr und stärkere Strahlkraft, was Bindung und Ver-Bindung angeht. Und genau diese Dynamik in der Ver-Bindung zwischen Eltern und Kinder wird in den meisten Familienaufstellungen sehr schnell und sehr deutlich sichtbar. Und was sichtbar ist, kann auch gelöst werden.</p>
<p>In den Familienaufstellungen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit Problemen umzugehen, die sie in Partnerschaft, Ehe und Familie oder in Ihrem Beruf erleben. Die Herkunft ist die Basis, der Boden unter unseren Füßen, welcher unsere Gegenwart trägt. Wir können zwar behaupten: Es war und ist vorbei. Doch all das, was wir nicht verabschieden konnten, da es im Dunkeln lag oder für uns zu verwirrend, zu unübersichtlich, zu bedrohlich oder zu schmerzhaft war, ist auch heute noch wirksam.</p>
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		<title>Um was geht es bei Systemaufstellungen?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist eine Systemaufstellung ein wesentlich weitgefassterer Rahmen als eine Familienaufstellung, bei der es in erster Linie "nur" um die Familien geht, auch wenn hier schon ......]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist eine Systemaufstellung ein wesentlich weitgefassterer Rahmen als eine Familienaufstellung, bei der es in erster Linie &#8220;nur&#8221; um die Familien geht, auch wenn hier schon genügend Zündstoff mit drin ist, um einige Stunden damit zu verweilen.</p>
<p>Systemaufstellungen sind für Menschen geeignet, die ihre Situation in Familie, Partnerschaft, Beruf und/oder Herkunftsfamilie (Eltern, Großeltern) klären wollen. Die Aufstellungen helfen Ihnen, sich von belastenden Gefühlen oder Verhaltensweisen zu lösen oder festgefahrene Lebensumstände zu ändern. Sie bieten ebenfalls professionelle Hilfe bei Störungen der Gesundheit.</p>
<p>Nach einem Gespräch mit dem Aufstellungsleiter stellen Sie das jeweilige Thema mit Stellvertretern nach Ihrem inneren Bild auf und erleben es so aus verschiedenen Positionen heraus. Bereits das Miterleben und Hineingestelltwerden in Aufstellungen stößt eigene Prozesse an und erlaubt, sich mit ungelösten inneren Aspekten auseinander zu setzen.</p>
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		<title>Die richtige Vorbereitung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die richtige Vorbereitung auf eine Aufstellung - sei es eine Familienaufstellung oder eine Systemaufstellung - gibt es sicherlich nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die richtige Vorbereitung auf eine Aufstellung &#8211; sei es eine Familienaufstellung oder eine Systemaufstellung &#8211; gibt es sicherlich nicht. Hilfreich kann es sein, sich mit seiner Familie und deren Familie zu beschäftigen:</p>
<ul>
<li>Wer gehörte und gehört alles zur Familie?</li>
<li>Von wem wurde viel, von wem wurde gar nicht geredet?</li>
<li>Gibt es irgendwelche herausragenden Eckdaten (Unfälle, Verbrechen, Todesfälle) usw.?</li>
</ul>
<p>Das wären schon mal erste Anhaltspunkte für sich selbst und eine schöne Reise in die eigene Familie und Familiengeschichte. Vielleicht leben noch Ihre Eltern und/oder Großeltern und können und wollen erzählen. So eine Familiengeschichte kann sehr spannend sein. Genießen Sie es.</p>
<p>Und oder Sie kommen von der anderen Seite her und schauen sich Ihr Ziel genau an, das Sie erreichen wollen. Und vielleicht auch die Gründe/Stolpersteine, warum Sie es bisher nicht erreicht haben. Die Hindernisse. Auch das ist eine Möglichkeit, eine Aufstellung zu gestalten.</p>
<p>Und &#8211; seien Sie liebevoll zu sich und zu Ihrer Familie. Schuldzuweisungen bringen weder Sie noch andere weiter. Und oft hilft auch zur Vorbereitung, sich ein nettes Familienbild an einen schönen Platz zu stellen.</p>
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		<title>Aus der Aufstellung mitgenommen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Familienaufstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Vater und Sohn]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus den letzten Familienaufstellungen mitgenommen, habe ich die spannende Frage &#8220;Wie viele Führungskräfte haben ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater&#8221;? Darüber haben wir uns mit einem Teilnehmer während einer Pause unterhalten. Und das weiterentwickelt: Kann jemand, der kein gutes Verhältnis zu seinem Vater hat, andere &#8220;bevatern&#8221;? Und das ist ja ein Aspekt von Führung. Schönes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den letzten Familienaufstellungen mitgenommen, habe ich die spannende Frage &#8220;Wie viele Führungskräfte haben ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater&#8221;? Darüber haben wir uns mit einem Teilnehmer während einer Pause unterhalten.</p>
<p>Und das weiterentwickelt: Kann jemand, der kein gutes Verhältnis zu seinem Vater hat, andere &#8220;bevatern&#8221;? Und das ist ja ein Aspekt von Führung.</p>
<p>Schönes Buch dazu: &#8220;Menschen führen &#8211; Leben wecken, Anregungen aus der Regel Benedikts von Nursia&#8221; von <a href="http://www.vier-tuerme.de/anselmgruen/cmscontent.php?parent=1&amp;sub=yes&amp;idcat=1&amp;lang=1" target="_blank">Anselm Grün</a>. Anregungen, wie man ein Kloster/Unternehmen usw. führen sollte.]]&gt;</p>
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		<title>Nachgespräche und Minibewegungen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 11:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Familienaufstellung oder eine Systemaufstellung kann ein guter Beginn sein für eine neue Richtung auf dem eigenen Lebensweg. Betonung liegt auf guter Beginn. Diese Instrumente sind nie eine oder sogar die Lösung, sondern immer nur der Beginn eines Weges. Genauso wie eine Nachbesprechung der Aufstellung, des Gesehenen oder des Erlebten mit dem Aufstellungsleiter. Das bedeutet auch, dass ich mir durch ein solches Nachgespräch zum einen die Erlaubnis gebe, dass es weitergehen darf in die Richtung. Und auf der anderen Seite bedeutet das auch, dass ich das Gesehene und/oder Gefühlte so wichtig nehme, dass ich mir extra dafür nochmals Zeit nehme.</p>
<p><strong>Ich nehme mir die Zeit</strong></p>
<p>Und das drückt für mich etwas auch von innerer Wertschätzung für mich selbst aus. Nicht nur &#8211; husch husch &#8211; eine Aufstellung machen, sondern sich bewusst danach auch die gebührende Zeit für sich selbst zu nehmen. Um dadurch vielleicht die Minibewegungen überhaupt wahrzunehmen, die das eigene System seit der Aufstellung gemacht hat. Die gehen ansonsten im Alltag leicht unter, werden übersehen, unterdrückt und &#8211; damit verpufft sehr viel von der guten Wirkung.</p>
<p>Bewegungen wollen gesehen, gewertschätzt und gepflegt werden. Weil sie ohne diese &#8220;positiven strokes&#8221; sich wieder zurückziehen, zurückbilden. Wie Gerald Hüther das so schön für das Gehirn gesagt hat: use it or loose it, so gilt das auch für die Mini-Veränderungsbewegungen nach einer Aufstellung. Dann wenn sie übersehen werden. Gönnen Sie sich also die Zeit, bleiben Sie stehen, schauen Sie gemeinsam in einem oder mehreren Nachgesprächen auf das Erlebte und gehen Sie weiter. Aufstellungen sind kein Mc Donalds Drive In!</p>
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		<title>Verstrickung</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Familienaufstellungen geht es auch um den Begriff &#8220;Verstrickung&#8221; und dass wir heute mit Dingen unserer Ahnen oder &#8211; noch schlimmer &#8211; Urahnen usw. verstrickt sind. Das hört sich immer ein bißchen wie ein Gordischer Knoten an. Unheimlich. In meinem Aufstellungsbild gehe ich davon aus, dass wir, als Lebende, nichts bei unseren Ahnen zu lösen haben. Dafür waren diese zuständig und haben das gemacht oder auch nicht. Wir als Lebende haben uns um uns selbst zu kümmern. Um unsere eigenen Geschichten. Minding your business würden die Angelsachsen dazu sagen. Und schon sind wir auch nicht mehr so abhängig von fremden Mächten, von der Vergangenheit. Sondern mehr in der Gegenwart. Unserer Gegenwart</p>
<p><strong>Die Vergangenheit wird oft überschätzt!</strong></p>
<p>Und natürlich auch oft unterschätzt. Unsere persönliche Vergangenheit zumindest. Mit all den Erfahrungen, die wir mit unseren Eltern gemacht haben. Und mit all den Erfahrungen, die diese gemacht haben und die sie vielleicht daran gehindert haben, voll und ganz bei uns als Kinder zu sein. Unsere Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen. Das prägt uns und unsere Verhaltensweisen, unser Verhältnis zu Distanz und Nähe und unser Verhältnis zu Wut und gesunder Aggression.</p>
<p>Und genau hier kann eine Familienaufstellung in einer Gruppe, genauso gut wie eine Einzelarbeit weiterhelfen. Indem sie Dinge aus unserem eigenen Leben gerade rückt, erklärbar und &#8211; in einer Gruppenaufstellung vermehrt auch fühlbar macht. Aber &#8211; es geht immer nur um unser Leben, nicht um das von irgendwelchen Ahnen oder Urahnen. So viel Macht über uns haben die gar nicht. Und wenn ich auf meine eigenen Ahnen schaue &#8211; wollen die auch gar nicht haben.</p>
<p>Das bedeutet: Raus aus der Opferrolle, auch wenn das Leben als &#8220;Nicht-Opfer&#8221; immer etwas anstrengender ist.</p>
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		<title>Auffällige Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Aufstellungsthema war zum Beispiel die Frage, warum die eigenen Kinder irgendwie auffällig und nicht lebenstüchtig sind. Beziehungsweise klammern oder sich bewusst und übermässig abgrenzen. Und schwupps sind wir im Familiensystem drin. Ganz klasssich &#8211; Familienaufstellung. Vater, Mutter und die Kinder. Und interessant zu schauen, wenn sich alle Stellvertreter von Anfang an frei im Raum bewegen dürfen, welche Dynamiken da herrschen zwischen den vier Menschen. Und irgendwann kommt die Frage, ob die vier Menschen reichen, oder ob im Bild etwas fehlt: Irgendein Hobby, Beruf, Geschäft usw.</p>
<p><strong>Alles ist im Blickfeld</strong></p>
<p>Wenn Kinder so reagieren, dann entweder, weil sie zu viel oder zu wenig Beachtung bekommen. Entweder von beiden Elternteilen oder die Eltern haben das &#8220;untereinander aufgeteilt&#8221; &#8211; Du übernimmst den &#8220;zuviel&#8221;-Job und ich den &#8220;zuwenig&#8221;-Job. Natürlich unbewusst. Und interessant zu sehen &#8211; Probehandeln &#8211; wenn diese Gegensätze sich auflösen, wie sich plötzlich die Kinder entspannen und natürlich auch dei Eltern. Dafür liebe ich die Aufstellungsarbeit &#8211; Dynamiken sichtbar machen, Verbindungen wieder herstellen und Rituale durchführen. Ich kenne keine Methode, die hier in kurzer Zeit wirksamer ist. Wohlwissen, dass die nächsten Schritte immer im realen Leben erfolgen müsen. Das vergessen leider einige derjenigen gerne, die mit einem Thema in einer Systemaufstellung kommen.</p>
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		<title>Permanente Fröhlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie Menschen, die immer freundlich sind? Familien, in denen immer gelacht wird? Erzählungen von absolut glücklicher Kindheit? Wenn mir solche Dinge begegnen, dann bin ich berufs- und  erfahrungsmässig sehr mißtrauisch. Weil hier nur eine Seite eines Spannungsbogens gelebt und gezeigt wird. Kein Mensch kann immer nur freundlich sein, weil es auch eine Gegenseite gibt. Keine Familie kann immer nur lachen, weil es im Leben auch genügend Dinge gibt, über die man traurig ist und Trauer hat. Und eine glückliche Kindheit &#8211; naja, ohne Blessuren ist keiner von uns erwachsen geworden.</p>
<p><strong>Manchmal lacht jemand das Elend weg</strong></p>
<p>Lachen, Witze erzählen sind manchmal probate Mittel, um sich das eigene Elend vom Leib zu halten. Genauso wie Geschwindigkeit. Und das merken Sie in einer Familienaufstellung sehr schnell. Wenn es z.B. nicht mehr weitergeht, irgendwie alles vernebelt ist. Dann ist die gute Frage, wer denn die Nebelkerze geworfen hat? Was darf nicht ins Blickfeld? Was muss denn weiter geschützt werden? An was darf nicht gerührt werden? Und &#8211; aber wann wird der Nebelwerfer denn angeschaltet. Das gibt einen guten Hinweis darauf, wo die Grenze ist, die nicht überschritten werden darf.</p>
<p>Um persönlich wachsen zu können ist es dann mutig und gut, sich an diese Grenze hinzuwagen. Und zu schauen &#8211; in einer Aufstellung &#8211; was die anderen so machen, wenn ein Familienmitglied zum Beispiel ausschert. Und etwas anderes macht.</p>
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		<title>Du zerstörst unsere Familie</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 11:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Mit Deinem Verhalten zertsörst Du unsere Familie" habe ich letztens in einer Familienaufstellung als Teil des Anliegens gehört. Und natürlich die Not dahinter, die dann entsteht, wenn man als Kind zwar seinen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit Deinem Verhalten zertsörst Du unsere Familie&#8221; habe ich letztens in einer Familienaufstellung als Teil des Anliegens gehört. Und natürlich die Not dahinter, die dann entsteht, wenn man als Kind zwar seinen eigenen, autonomen Weg gehen möchte aber trotzdem noch zur Familie zugehörig sein möchte. Was tun? Als minderjähriges Kind wäre die Entscheidung klar gewesen, da ein minderjähriges Kind nicht alleine überleben kann &#8211; also ab in Richtung Zugehörigkeit und mitmachen. Notgedrungen. Wirklich Not gedrungen.</p>
<p><strong>Erwachsen sein bedeutet frei entscheiden zu können</strong></p>
<p>Als Erwachsene sind wir nur noch von den Dingen und Menschen abhängig, die wir uns selbst schaffen. Wir sind alleine Überlebensfähig. Und genau das macht den Unterschied. Auch wenn ihn viele nicht gerne hören, weil sie lieber in der (selbstgewählten) Abhängigkeit bleiben und meinen, sie müssten das Gleichgewicht der eigenen Familie aufrecht erhalten. Kein Mensch kann durch sein Verhalten (körperliche Verletzungen usw. ausgenommen) einen anderen Menschen oder eine Familie zerstören. Kinder glauben, dass sie durch ihr Verhalten andere Menschen glücklich, weniger traurig usw. machen können. Kindlicher Irrglaube.</p>
<p>Erwachsen sein bedeutet, sich immer weiter zu wagen, auf dem eigenen Lebensweg. Und manchmal die Eltern hinter sich zu lassen. Wenn sie einem nicht gut tun und vielleicht noch nie so richtig gut getan haben. Und solche Dynamiken zeigen dann auch die Familienaufstellungen, wenn es Lösungsbilder überhaupt gibt in diesem Setting.</p>
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		<title>Narzissmus</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 11:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Hepp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut Wikipedia bezeichnet der Begriff  Narzissmus im weitesten Sinn die Selbstliebe als Liebe, die man dem Bild von sich entgegenbringt. Im engeren Sinn bezeichnet er eine auffällige Selbstbewunderung oder ......]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Wikipedia bezeichnet der Begriff  <strong>Narzissmus</strong> im weitesten Sinn die Selbstliebe als Liebe, die man dem Bild von sich entgegenbringt. Im engeren Sinn bezeichnet er eine auffällige <strong>Selbstbewunderung</strong> oder <strong>Selbstverliebtheit</strong> und übersteigerte Eitelkeit. In einem solchen Kontext verwende ich ihn nicht, wenn ich von Narzissmus der Eltern rede, der uns in vielen Systemaufstellungen immer wieder begegnet. Vielmehr meine ich damit die unbewusste Unfähigkeit von Eltern, sich auf die Bedürfnisse ihrer Kinder vollkommen einzustimmen, weil sie mit etwas anderem &#8211; sich selbst beschäftigt &#8211; sind.</p>
<p><strong>Kinder suchen ihr Leben lang</strong></p>
<p>Die Folge davon: Kinder von so beschäftigten Eltern hungern ihr Leben lang nach der Aufmerksamkeit und Anerkennung, die sie damals nie bekommen haben. Verbiegen sich, strengen sich an, laufen hinterher und und und. Und erreichen ihre Eltern trotzdem nicht. Was bleibt ist der Hunger im Bauch. Und Wur darüber, etwas nicht bekommen zu haben. Und die große Verzweiflung darüber, etwas nicht bekommen zu haben. Egal, mit welchen Methoden sie es auch versucht haben. Tankstelle geschlossen.</p>
<p>Hier kann eine klassische Familienaufstellung helfen, das Gefühl in den Raum zu stellen, um so nochmals zu sehen, dass es einfach so war, wie es war. Ohne die Vergangenheit ändern so wollen, denn sie gehört zu jedem Menschen dazu. Zu akzeptieren, dass die Eltern so sind, wie sie sind. Und gleichzeitig sich darauf auszurichten, wo es für einen selbst vielleicht etwas gibt, was den Hunger und die Sehnsucht stillt. Und so in einen Suchprozess einzusteigen, der vom bisherigen Ziel Eltern weggeht und vielleicht seinen Weg dahin findet, wo für jeden von uns genug da ist: Bei uns selbst!</p>
<p>&nbsp;</p>
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